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	<title>Dorit Temme, Autor bei Mission Abora</title>
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		<title>Ein Wendepunkt in der Erforschung der kanarischen Pyramiden?</title>
		<link>https://abora.eu/ein-wendepunkt-in-der-erforschung-der-kanarischen-pyramiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorit Temme]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 14:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. Juli fand im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife unsere internationale OSL-Konferenz statt. Neben den Wissenschaftlern des ABORA-Forschungsteams referierten und diskutierten auch führende Vertreter der kanarischen Archäologie und weiterer wissenschaftlicher Disziplinen. Im Mittelpunkt der Tagung standen erstmals die Ergebnisse unserer OSL-Datierungen (Optically Stimulated Luminescence). Die aufwendigen Messungen ergaben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Juli fand im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife unsere internationale OSL-Konferenz statt. Neben den Wissenschaftlern des ABORA-Forschungsteams referierten und diskutierten auch führende Vertreter der kanarischen Archäologie und weiterer wissenschaftlicher Disziplinen. Im Mittelpunkt der Tagung standen erstmals die Ergebnisse unserer OSL-Datierungen (Optically Stimulated Luminescence).</p>
<p>Die aufwendigen Messungen ergaben für die beiden Bauwerke deutlich unterschiedliche Altersbereiche. Die Pyramidenanlage von Santo Domingo datiert nach den bisherigen Ergebnissen in die Zeit zwischen etwa 500 v. Chr. und den ersten Jahrhunderten n. Chr. Für die sogenannte Santi-Pyramide (San Marcos) weisen die OSL-Daten dagegen auf ein Alter zwischen etwa 2.400 und 2.700 v. Chr. hin.</p>
<p>Diese Ergebnisse bestätigen, dass die Santi-Pyramide um mehrere Jahrtausende vor den bislang vertretenen Auffassungen errichtet wurden. Damit ist die Theorie widerlegt, sie seien erst nach der spanischen Eroberung Teneriffas im Jahr 1494 als einfache Steinlesehaufen landwirtschaftlicher Siedler entstanden. Die neuen naturwissenschaftlichen Daten stellen diese Interpretation daher ernsthaft infrage und eröffnen eine neue wissenschaftliche Diskussion über Alter, Funktion und kulturellen Hintergrund dieser Monumente.</p>
<p>Unabhängig davon, welche Interpretationen sich künftig durchsetzen werden, markiert die gestrige Konferenz einen bedeutenden Moment für die archäologische Forschung auf den Kanarischen Inseln. Erstmals liegen naturwissenschaftliche Datierungen vor, die das bisherige Paradigma zum Alter einiger Pyramidenanlagen grundlegend herausfordern.</p>
<p>Wissenschaft lebt nicht vom Anspruch, endgültige Wahrheiten zu verkünden, sondern davon, bestehende Modelle anhand neuer Daten immer wieder kritisch zu überprüfen. Genau dazu bieten die jetzt vorgestellten OSL-Ergebnisse Anlass. Die kanarische Archäologie ist nun aufgerufen, ihre bisherigen Vorstellungen über die frühe Besiedlung der Inseln, die Entstehung dieser Stufenbauten sowie ihre kulturelle Bedeutung vor dem Hintergrund der neuen Befunde neu zu bewerten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4387" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-01-20-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>Unser OSL-Team stellt sich vor: Wissenschaftler, Betreuer und Kameraleute bereiteten professionell die Bühne für unseren großen Auftritt vor. Von links nach rechts: Matthias Kohl, Helge Seliger, Ramon Zürcher, Dr. Michael Rappenglück, Dr. Jorge Sánchez, Dr. Dominique Görlitz und Dipl. Gustavo Sánchez.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4395" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-02-3-300x177.webp" alt="" width="300" height="177" /></p>
<p>Mit meinem Vortrag eröffnete ich die Konferenz. Ich habe die neuen OSL Daten in den Kontext des bisherigen Wissens über das Alter, die Herkunft und die mögliche Urheberschaft der Stufenpyramiden gestellt. Zudem habe ich die einzelnen Teildisziplinen unserer Forschungen unserer Kollegen eingeführt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4396" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-03-10-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>Dr. Jorge Sánchez stellte auch im Namen seines griechischen Kollegen Dr. Georgios Polymeris die Forschungsergebnisse der OSL-Datierungen vor. Das erstaunliche Alter von über 4.600 Jahren wurde von allen Gästen sehr positiv aufgenommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4397" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-04-7-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>Prof. Carmen del Arco äußerte sich als leitende Archäologin der Insel Teneriffa ebenfalls positiv zu unseren Datierungen. Sie weiß, dass mit diesem hohen Alter bisherige Modelle zur Besiedlung der Insel überarbeitet werden müssen. Natürlich teilt sie (noch) nicht alle unsere Interpretationen, aber diese Diskussionen unterschiedlicher Standpunkte sind einfach notwendig, um Pro &amp; Contra zu bewerten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4398" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-05-18-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>In bewährte Weise gab es am Ende unsere Podiumsdiskussion. Nach meiner Eröffnung übernahm Jacqueline Heyerdahl (neben mir) das Wort und würdigte unsere Veranstaltung als Wendepunkt in der Erforschung der kanarischen Pyramiden. Alle Referenten kamen zu Wort und konnte ihre Standpunkte darlegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4399" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-06-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>Im Auditorium saßen viele Schwergewichte der Kanarenforschung. Neben Prof. Pablo Atóche waren auch wichtige Forscher anderer Disziplinen. Darunter auch Juan Belmounte Aviles, Präsident der SEAG (European Society of Culture), der viele Jahre vor uns archäoastronomische Alignements auf den Kanarischen Inseln erforschte. Die Gespräche in den Pausen und auch nach dem Ende der Diskussion untermauerten, dass wir den Nerv der lokalen Wissenschaftler getroffen haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4400" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-07-1-300x169.webp" alt="" width="300" height="169" /></p>
<p>Der gesamte Kongress wurde im Auftrag von Nuoviso (Nuoflix) von dem Filmproduzenten und Kameramann Matthias Kohl aufwendig gefilmt. In den Pausen interviewten wir neben unseren Referenten auch etliche Zuschauer, die uns überaus positives Feedback attestierten.</p>
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		<title>ABORA-Nuoviso-Konferenz am 3. Juli 2026 &#8211; Die Stufenpyramiden der Kanarischen Inseln – älter als gedacht?</title>
		<link>https://abora.eu/abora-nuoviso-konferenz-am-3-juli-2026-die-stufenpyramiden-der-kanarischen-inseln-aelter-als-gedacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorit Temme]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen unserer geplanten OSL-Konferenz am 3. Juli 2026 in Santa Cruz de Tenerife stellen wir die aktuellen Forschungsergebnisse vor, die das Verständnis der Besiedlung und kulturellen Entwicklung der Kanarischen Inseln grundlegend neu bewerten könnten. Im Zentrum stehen erstmals systematische OSL-Datierungen (Optically Stimulated Luminescence) an Stufenbauten aus Trockenmauerwerk – insbesondere an zwei Komplexen im Gebiet [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen unserer geplanten OSL-Konferenz am 3. Juli 2026 in Santa Cruz de Tenerife stellen wir die aktuellen Forschungsergebnisse vor, die das Verständnis der Besiedlung und kulturellen Entwicklung der Kanarischen Inseln grundlegend neu bewerten könnten. Im Zentrum stehen erstmals systematische OSL-Datierungen (Optically Stimulated Luminescence) an Stufenbauten aus Trockenmauerwerk – insbesondere an zwei Komplexen im Gebiet von Icod de los Vinos auf Teneriffa.</p>
<p>Die neuen Daten weisen darauf hin, dass diese Anlagen nicht historischen Ursprungs sind, sondern auf eine ältere, mehrphasige Nutzungsgeschichte zurückgehen, die weit bis in vorchristliche Zeiträume reicht. Damit stehen etablierte Modelle zur späten Besiedlung der Inseln zunehmend unter Revisionsdruck.</p>
<p>Diese Ergebnisse werfen weiterführende Fragen auf: Wenn Teile dieser Strukturen tatsächlich deutlich älter sind, welche kulturellen Impulse standen am Anfang ihrer Errichtung? Und in welchem Zusammenhang stehen sie mit möglichen frühen maritimen Kontakten im atlantischen Raum?</p>
<p>Begleitende Analysen aus Archäologie, Archäoastronomie und Biogeographie liefern zusätzliche Indizien dafür, dass die Kanaren nicht isoliert betrachtet werden können. Vielmehr könnten sie Teil eines größeren Netzwerks gewesen sein, das bereits in prähistorischer Zeit Fernkontakte und Wissensaustausch ermöglichte. In diesem Kontext gewinnen auch bislang randständige Hypothesen über frühe transatlantische oder mediterrane Verbindungen neue Relevanz.</p>
<p>Die OSL-Konferenz bringt internationale Expertinnen und Experten zusammen, um diese neuen Daten kritisch zu diskutieren und in einen größeren wissenschaftlichen Zusammenhang einzuordnen. Ziel ist es, die Konsequenzen dieser Datierungen offen zu beleuchten – sowohl für die Chronologie der Inselbesiedlung als auch für unser Verständnis früher maritimer Kulturen.</p>
<p>Stehen wir möglicherweise vor einer Neubewertung der atlantischen Frühgeschichte?</p>
<p>Programm:</p>
<p>11:00 Uhr          Begrüßung durch José Carlos Acha Domínguez, Ratsvorsitzender der OAMC  (Autonome Organisation der Museen und Zentren Teneriffas)</p>
<p>11:15 Uhr          Begrüßung durch den Direktor des Archäologisches Museums und des Kanarischen Instituts für Bioanthropologie, Dr. Conrado Rodríguez-Maffiotte Martin, Teneriffa</p>
<p>11:30 Uhr          „Das ABORA-Kanarenprojekt – Schlüssel zum vergessenen Ursprung der Guanchen“  Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph, Deutschland, (Englisch)</p>
<p>12:15 Uhr          „Typologie der Pyramiden der Kanarischen Inseln“   Gustavo R. Sánchez, Privatforscher, Teneriffa, (Spanisch)</p>
<p>12:45 Uhr          „Die Nachtschattengewächse der Kanarischen Inseln und ihre ethnobotanische Bedeutung“, Dr. Jonay Cubas, Botaniker, Tenerife, (Spanisch)</p>
<p>14:15 Uhr          „Aktueller Forschungsstand zu den Mumien der Kanarischen Inseln“    Dr. Dominique Görlitz &amp; Dr. Jorge S. Sánchez, Kernphysiker, Spanien (Englisch)</p>
<p>14:00 PM           Mittagspause</p>
<p>16:00 PM           „Zusammenfassung zur Mumifizierung auf den Kanarischen Inseln“  Conrado Rodríguez-Maffiotte Martin, Bioanthropologe, Tenerife (Englisch?)</p>
<p>16:30 Uhr          „OSL-Datierung zweier Pyramiden auf Teneriffa“ Dr. George Polymeris, Kernphysiker, Griechenland &amp; Dr. Jorge S. Sánchez (Englisch)</p>
<p>17:15 Uhr          „Stufenbauten auf Teneriffa: Architektur zwischen Landschaft, Himmel und  Interpretation im Kontext der Kanarischen Inseln“<br />
Dr. Michael Rappenglück, Vize Präs. der SEAG, Germany, (Englisch)</p>
<p>18:00 PM           „Die Bedeutung der OSL-Studie für die Archäologie der Kanarischen Inseln“  Prof. Dr. Carmen del Arco, Archäologe, Teneriffa, (Spanisch)</p>
<p>18:30 Uhr          Pause und zur Vorbereitung auf die Gesprächsrunde Diskussion</p>
<p>19:00 Uhr          Moderierte Gesprächsrunde mit allen Referenten und dem Publikum</p>
<p>20:00 Uhr          Informelles Beisammensein</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traurige Erinnerungen an ABORA I Der Brandanschlag in Auligk bei Pegau im Jahr 2000</title>
		<link>https://abora.eu/traurige-erinnerungen-an-abora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorit Temme]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ihrem viel beachteten Auftritt auf der BOOT Düsseldorf im Jahr 2000 schien für die ABORA I ein neues Kapitel zu beginnen. Das Schilfboot, Symbol eines kühnen Forschungsansatzes, wurde auf der Düsseldorf BOAT 2000 ausgestellt – greifbar nah für die Menschen vor Ort. Doch nur zwei Wochen später nach ihrem Rücktransport geschah das Unfassbare. In [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ihrem viel beachteten Auftritt auf der BOOT Düsseldorf im Jahr 2000 schien für die ABORA I ein neues Kapitel zu beginnen. Das Schilfboot, Symbol eines kühnen Forschungsansatzes, wurde auf der Düsseldorf BOAT 2000 ausgestellt – greifbar nah für die Menschen vor Ort. Doch nur zwei Wochen später nach ihrem Rücktransport geschah das Unfassbare.</p>
<p>In einer Nacht, die alles verändern sollte, fiel die ABORA I einem Brandanschlag zum Opfer.<br />
Flammen zerstörten nicht nur ein Schiff – sie trafen eine Vision. Vermittelt durch den ehemaligen FDP-Chef Guido Westerwelle erhielten wir erstmals Kontakt zu Großsponsoren. Sie alle waren motiviert, uns zu fördern. Ein Sponsor wollte sogar, dass die ABORA I restauriert, die Olympischen Spiele in Athen 2004 eröffnen sollte…</p>
<p>Doch dann kam die Hiobsbotschaft – unbekannte Täter zündelten an unserer ABORA I und bannten uns zurück in die Steinzeit. Ein Millionenschaden. Und keiner wollte mehr durch die Negativnachrichten mit uns zusammenarbeiten.</p>
<p>Was als Rückschlag begann, wurde zugleich zu einem Wendepunkt.<br />
Denn aus der Asche der ABORA I entstand etwas Größeres:<br />
der unerschütterliche Wille, die Geschichte neu zu erforschen – und die Reise fortzusetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4273 size-large" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-01-679x1024.jpg" alt="" width="679" height="1024" /></p>
<p>Die ABORA I wurde zwischen 1997 bis 1999 in Deutschland und auf Sardinien gebaut. Sie segelte 1999 im westlichen Mittelmeer zwischen den Inseln Sardinien, Korsika, Elba bis zur italienischen Hafenstadt Piombino. Es war unsere erste Großexpedition. Danach erhielten wir von unserem ehemaligen Sponsor Turisardo Düsseldorf die Möglichkeit, uns mit dem geborgenen Schiff auf der BOAT 2000 zu präsentieren</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4268 size-large" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-02-2-1024x647.webp" alt="" width="1024" height="647" srcset="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-02-2-980x619.webp 980w, https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-02-2-480x303.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>Die Ausstellung auf der BOAT 2000 endete zwar mit einem riesigen Erfolg. Doch nur zwei Wochen nach dem Rücktransport in die sächsische Heimat nach Auligk bei Pegau (nahe Leipzig) wurde sie ein Opfer des Feuers. Die Polizei konnte die Täter nie ermitteln. Sie hatten uns jedoch mit diesem furchtbaren Akt in die Steinzeit zurück katapultiert…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4269 size-large" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-03-5-707x1024.webp" alt="" width="707" height="1024" srcset="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-03-5-707x1024.webp 707w, https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-03-5-480x696.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 707px, 100vw" /></p>
<p>Die Ausstellung in Düsseldorf endete sehr erfolgreich. Es lagen mehrere Angebote vor, unsere Expedition in einem viel größeren Rahmen fortzusetzen. Das griechische Unternehmen MINOAN LINES wollte uns die ABORA I sogar für 4 Millionen DM abkaufen, um mit ihr die Olympischen Spiele 2004 zu eröffnen!!! Mit dieser Summe hätten wir die ABORA I nicht nur total rekonstruiert, sondern auch mit einer neuen ABORA II die Olympischen Spiele würdig eröffnet…</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4270 size-large" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-04-2-1024x705.webp" alt="" width="1024" height="705" srcset="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-04-2-1024x705.webp 1024w, https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-04-2-980x675.webp 980w, https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-04-2-480x330.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>Einer der neu gewonnenen Förderer war der aufstrebende FDP Generalsekretär Guido Westerwelle. Er war über Schiff, Crew und Projektidee als Freier Demokrat total begeistert und zündete den ehemaligen Telekom-Chef Ron Sommer an, uns in der Zukunft zu sponsoren. Durch die negativen Nachrichten in den Medien sprangen jedoch unsere „Neulinge im Sponsoring“ genauso schnell ab, wie sie gekommen waren! Dabei trugen wir für die Brandanschlag nicht die geringste Verantwortung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4271 size-large" src="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-05-8-1024x678.webp" alt="" width="1024" height="678" srcset="https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-05-8-980x649.webp 980w, https://abora.eu/wp-content/uploads/Bild-05-8-480x318.webp 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></p>
<p>Welch einen prächtigen Eindruck hätte unsere ABORA I auf der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen gemacht? Außer einem Haufen Asche und zerstörter Hoffnungen blieb uns nichts außer unsere Zuversicht mit einem neuen Projekt – der ABORA II – es noch einmal zu versuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://abora.eu/traurige-erinnerungen-an-abora/">Traurige Erinnerungen an ABORA I Der Brandanschlag in Auligk bei Pegau im Jahr 2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://abora.eu">Mission Abora</a>.</p>
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		<title>Neue PM: Die Seemacht der Steinzeit 01</title>
		<link>https://abora.eu/4282-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorit Temme]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Community, unsere Aktivitäten über die vorgeschichtliche Seefahrt und Kulturverbreitung arbeitet seit drei Jahren an der Suche nach den Anfängen der Stufenpyramiden bauenden Völker im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln. Vieles wurde über unser aktuelles OSL-Projekt schon berichtet, aber erst durch die Partnerschaft mit Prof. Peter Tompkins (University of Nottingham) habe ich einen wichtigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://abora.eu/4282-2/">Neue PM: Die Seemacht der Steinzeit 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://abora.eu">Mission Abora</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Community,</p>
<p>unsere Aktivitäten über die vorgeschichtliche Seefahrt und Kulturverbreitung arbeitet seit drei Jahren an der Suche nach den Anfängen der Stufenpyramiden bauenden Völker im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln.<br />
Vieles wurde über unser aktuelles OSL-Projekt schon berichtet, aber erst durch die Partnerschaft mit Prof. Peter Tompkins (University of Nottingham) habe ich einen wichtigen &gt;&gt;missing link&lt;&lt; erhalten, der mich motiviert, nach drei Jahrzehnten mit der ganzen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen.<br />
Das ist die „Seemacht der Jungsteinzeit“ – ein bisher wenig beachtetes Volk aus dem Zweistromtal (griech. Mesopotamien) – das sich vor fast 6.000 Jahren auf den Weg machte, ihr Brauchtum, ihre Architektur und Religion über das Niltal, die Levante und vermutlich sogar bis an den Rand der Alten Welt zu verbreiten. Dieser Kulturträger taucht vielfach auf mit vielfältigen Namen: Shemsu Hor, Negade-Kultur, Proto-Phönizier usw.<br />
Dieses Studiogespräch mit Frank Stoner auf ABORA TV / Nuoviso TV enthüllt zum ersten Mal die wahren Hintergründe und Motivation sich diesen Pionieren der Seefahrt zu zuwenden! Hier der Link zum Thema (Teil 1):</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=pYHP7HW2cBk" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=pYHP7HW2cBk</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://abora.eu/4282-2/">Neue PM: Die Seemacht der Steinzeit 01</a> erschien zuerst auf <a href="https://abora.eu">Mission Abora</a>.</p>
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